Berufsgruppen- training
Deeskalation, Selbstverteidigung und kontrolliertes Eingreifen.
Für Menschen, die beruflich Verantwortung für sich und andere tragen.
Keine starren Standardprogramme. Training, Intensität und Schwerpunkt orientieren sich an Ihrer Berufsgruppe und an Situationen, die im Arbeitsalltag tatsächlich auftreten können.
Für welche Berufsgruppen?
Besonders sinnvoll überall dort, wo Menschen betreut, begleitet, geschützt oder regelmäßig mit schwierigen Situationen konfrontiert werden.
Pflege & Medizin
Krankenhäuser, Pflege, medizinische Einrichtungen und Betreuung.
Betreuung & Sozialarbeit
Wohngruppen, soziale Einrichtungen und Teams mit intensivem Personenkontakt.
Bildung & Jugendarbeit
Schulen, Betreuungseinrichtungen, Jugendarbeit und pädagogische Teams.
Sicherheitsnahe Berufe
Tätigkeiten, in denen Eigenschutz, Kontrolle und klares Handeln besonders wichtig sind.
Gastronomie & Hotellerie
Gästekontakt, Nachtarbeit, Veranstaltungen und Konfliktsituationen.
Öffentlicher Verkehr
Mitarbeiter:innen mit regelmäßigem und wechselndem Publikumsverkehr.
Kundenkontakt
Empfang, Verwaltung, Außendienst und andere exponierte Tätigkeiten.
Weitere Berufsgruppen
Inhalte und Schwerpunkt werden an Ihren tatsächlichen Arbeitsalltag angepasst.
Ein Training.
Mehrere Ebenen.
Unterschiedliche Schwerpunkte.
Eine reale Konfliktsituation besteht nicht nur aus einer einzelnen Technik.
Wahrnehmung, Kommunikation, Distanz, Deeskalation, Selbstschutz und Kontrolle beeinflussen sich gegenseitig.
Deshalb werden diese Bereiche im Training miteinander verbunden.
Wahrnehmen
Veränderungen, Warnsignale und Risiken möglichst früh erkennen.
Kommunizieren & deeskalieren
Grenzen setzen, Distanz nutzen und Konflikte beeinflussen.
Positionieren
Eigene Position verbessern und Handlungsmöglichkeiten erhalten.
Schützen
Wenn notwendig, sich selbst und andere körperlich schützen.
Kontrollieren & lösen
Situationen möglichst sicher, kontrolliert und nachvollziehbar beenden.
Bei körperlichen Maßnahmen besprechen wir direkt, warum eine Handlung sinnvoll sein kann, welche Alternativen bestehen und wo die Grenzen liegen.
Der Schwerpunkt richtet sich nach Ihrem Alltag.
Alle Bereiche greifen ineinander. Je nach Aufgabe, Risiko und Zielsetzung werden einzelne Themen ausführlicher trainiert und stärker gewichtet.
Deeskalation & Eskalationsdynamik
Situationen möglichst früh verstehen und beeinflussen.
- Warnsignale erkennen
- Körpersprache
- Distanzmanagement
- Klare Kommunikation
- Grenzen setzen
- Stressreaktionen verstehen
Selbstschutz
Handlungsfähig bleiben, wenn Kommunikation nicht mehr genügt.
- Aktiver & passiver Schutz
- Befreiungen aus Griffen
- Schutz vor Angriffen
- Distanz herstellen
- Position verbessern
- Sicher aus Situationen lösen
Kontrolle & Grappling
Position und Körpermechanik statt unnötiger Kraft.
- Clinch & Körperkontrolle
- Positionierung
- Gleichgewicht
- Kontrolle im Stand
- Übergänge zum Boden
- Sicheres Aufstehen
Fixierung & Sicherung
Kontrollierte Lösungen, wenn eine Situation nicht verlassen werden kann.
- Stabile Kontrollpositionen
- Sicheres Festhalten
- Begleiten
- Kontrolle am Boden
- Arbeiten im Team
- Eigenschutz priorisieren
Recht & Verantwortung
Praktische Entscheidungen auch rechtlich einordnen.
- Notwehr & Nothilfe
- Verhältnismäßigkeit
- Grenzen körperlicher Maßnahmen
- Alternativen erkennen
- Verantwortung
- Nachvollziehbares Handeln
Szenario & Stress
Einzelne Fähigkeiten zu Gesamtverhalten verbinden.
- Realistische Rollenspiele
- Entscheidungen unter Druck
- Kommunikation unter Stress
- Arbeiten allein & im Team
- Dosierte Belastung
- Nachbesprechung
Kontrolle statt unkontrollierter Kampf.
Gerade im beruflichen Kontext ist ein klassischer Schlagabtausch häufig weder sinnvoll noch erwünscht.
Deshalb spielen Prinzipien aus Grappling und Luta Livre eine wichtige Rolle: Positionierung, Gleichgewicht, Körpermechanik und kontrollierte Übergänge.
Ziel ist nicht, jemanden im sportlichen Sinn zu „besiegen“, sondern die Situation möglichst sicher zu kontrollieren und weitere Eskalation zu verhindern.
Tools & Alltagsgegenstände
Je nach Berufsgruppe können vorhandene Hilfsmittel, Schutzausrüstung oder geeignete Gegenstände aus dem Arbeitsumfeld berücksichtigt werden.
Entscheidend sind Eigenschutz, Zweck, mögliche Alternativen und der verantwortungsvolle Einsatz. Tools werden deshalb immer in den gesamten Trainingskontext eingebettet.
Szenarien verbinden die einzelnen Fähigkeiten.
Techniken funktionieren in einer ruhigen Trainingssituation oft anders als unter Druck.
Deshalb verbinden wir Kommunikation, Bewegung, Entscheidungen, Selbstschutz und Kontrolle in kontrollierten Szenarien.
Welcher Schwerpunkt passt zu Ihrem Team?
Gemeinsam definieren wir vorab typische Situationen, Zielsetzung und gewünschte Schwerpunkte.
Workshop
Kompakte Einheit mit einem klaren Schwerpunkt und einem Überblick über das Gesamtkonzept.
Workshop-Serie
Mehrere Einheiten, bei denen sich Gewichtung und Schwierigkeitsgrad sinnvoll entwickeln können.
Regelmäßiges Training
Wiederkehrendes Training für Teams, Einrichtungen und Unternehmen.
Training im THEPAC in 1090 Wien oder – bei geeigneten Voraussetzungen – direkt bei Ihnen vor Ort.
Welche Situationen erlebt Ihr Team im Alltag?
Erzählen Sie uns davon. Wir entwickeln daraus ein Trainingskonzept, bei dem Kommunikation, Selbstschutz, Kontrolle, Verantwortung und Szenarien sinnvoll zusammenspielen.
